Zusätzlicher Trinkwasser-Hochbehälter für die Gemeinde Henndorf

Bundesminister mit drei weiteren Personen die einen Plan lesen
Foto: BML/Paul Gruber

Die Gemeinde Henndorf erweitert ihre Wasserversorgung und errichtet einen zusätzlichen Hochbehälter mit einem Nutzinhalt von 1.200 m³. Bundesminister Totschnig besuchte die Baustelle und begutachtete den Hochbehälter Henndorf am Wallersee.

Der neue Hochbehälter Oberndorf hat ein Speichervolumen von 1.200m³ und besteht aus zwei Wasserkammern mit je 600m³ Volumen. Die beiden Wasserkammern weisen einen Innendurchmesser von 14,0 m und eine lichte Innenhöhe von 4,7 m auf.

Die Gesamtkosten des Hochbehälters belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Davon wird das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft 10 %, also 170.000 Euro finanzieren.

Der Baubeginn fand am 3.6.2022 statt und die Funktionsfähigkeit des Behälters ist mit 2.6.2025 geplant.

Die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Trinkwasser sowie die Entsorgung der Abwässer sind wichtige Aufgaben in der Daseinsvorsorge. Deswegen wird der Ausbau der regionalen Wasser-Infrastruktur seit Jahrzehnten sowohl vom Bund als auch von den Bundesländern finanziell unterstützt und damit ein Beitrag zum Schutz der Lebensressource Wasser und für die Lebens- und Umweltqualität in Österreich geleistet. So stehen auch heuer wieder 40 Millionen Euro an Förderungsmittel des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft für die Trinkwasser-Infrastruktur zur Verfügung.

Österreich verfügt noch über ausreichend Wasser in hervorragender Qualität. Grundwasser stellt dabei eine ganz besonders wertvolle Ressource dar. In Österreich wird der gesamte Bedarf an Trinkwasser aus Grundwasser, also aus Brunnen und Quellen, gedeckt.

Es besteht aber nach wie vor ein umfangreicher Handlungsbedarf um den hohen Standard der Trinkwasserversorgung auch in Zeiten des Klimawandels für alle Regionen Österreichs sicherzustellen. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft und die Länder unterstützen die Gemeinden bereits seit langem bei der Errichtung der erforderlichen Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser.

So wurden seit 1959 in Österreich insgesamt 14,7 Mrd. Euro in die Trinkwasserversorgung investiert. Damit wurden ca. 79.800 km Trinkwasserleitungen, 2.900 Brunnen, 8.900 Quellfassungen und 7.300 Wasserspeicher mit rund 4,5 Mio. m³ Speichervolumen errichtet.