Auszahlung von 1,3 Milliarden Euro für produzierende Landwirtschaft

Grünland,Grünland
Foto: BML / Martina Siebenhandl

Krisenzeiten verlangen Planbarkeit und Sicherheit: Die AMA zahlt ab 21. Dezember die GAP-Leistungsabgeltungen und das 110 Millionen Euro Versorgungssicherungspaket aus.

„Es sind unsere Bäuerinnen und Bauern, die tagtäglich Essen auf unsere Teller bringen – auch in Krisenzeiten. Sie sind es auch, die unsere Kulturlandschaften pflegen, die Wälder und Almen bewirtschaften, und die durch freiwillige Maßnahmen zu mehr Biodiversität und Umweltschutz beitragen. Damit unsere flächendeckende Landwirtschaft auch in Zukunft bestehen kann, die Lebensmittelversorgung weiterhin gesichert ist und auch nächste Generationen unsere wunderschönen Naturlandschaften genießen können, ist es notwendig, die umfassenden Leistungen unserer Bäuerinnen und Bauern im Sinne unserer ganzen Gesellschaft finanziell abzugelten“, betont Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig anlässlich der AMA Hautauszahlung ab 21. Dezember, wo insgesamt 1,3 Milliarden Euro an die bäuerlichen Familienbetriebe ausbezahlt werden.

Versorgungssicherungsbeitrag entlastet gestiegene Betriebsmittelkosten

Die gestiegenen Betriebsmittelkosten setzen unsere Bäuerinnen und Bauern zunehmend unter Druck. Um sie zu entlasten hat das Landwirtschaftsministerium ein 110 Millionen Euro Versorgungssicherungspaket geschnürt.

„Wie versprochen wird der Versorgungssicherungsbeitrag noch vor Weihnachten ausgezahlt. Alle bäuerlichen Betriebe, die einen Mehrfachantrag gestellt haben, bekommen das Geld automatisch von der AMA auf das Konto überwiesen“, unterstreicht Totschnig.

Zudem zahlt die AMA ab morgen für das Antragsjahr 2022 rund 675 Millionen Euro an Direktzahlungen, rund 329 Millionen Euro aus dem Agrarumweltprogramm ÖPUL und rund 189 Millionen Euro Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete aus.

Totschnig: „Diese bewährten Unterstützungen aus der Gemeinsamen Agrarpolitik sind elementar für unsere heimische Land- und Forstwirtschaft, um international wettbewerbsfähig zu sein und die multifunktionalen Leistungen der Betriebe abzugelten“, erinnert Totschnig und verweist darauf, dass 80 Prozent der heimischen Landwirte freiwillig am Agrarumweltprogramm teilnehmen. Damit gehöre Österreich zu den europäischen Spitzenreitern. Das verdanke man auch der Gemeinsamen Agrarpolitik.