Versorgungssicherungspaket unterstützt Vorarlbergs Bauern

Grünland
Grünlandbewirtschaftung sichert die Kulturlandschaft Foto: BML,BML

Die aktuelle Lage der heimischen Landwirtschaft und das vom Landwirtschaftsministerium geschnürte Versorgungssicherungspaket standen im Mittelpunkt bei der Landesagrarreferenten-Konferenz am 1. Juli in Vorarlberg
 

Minister Norbert Totschnig tauschte sich mit den Landwirtschaftslandesräten der Bundesländer unter anderem mit dem Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf die globalen Agrarmärkte aus. Weitere Schwerpunktthemen waren die Verhandlungen mit der EU Kommission zum neuen GAP Strategieplan ab 2023, die zunehmende Gefahr für die Alpwirtschaft durch große Wolfsrisse oder der Europäische Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds.

Die Lebensmittelversorgungssicherheit der Österreicherinnen und Österreicher hat für mich oberste Priorität. Konkret unterstützen wir Vorarlbergs Bäuerinnen und Bauern mit einem Versorgungssicherungsbeitrag. Alle, die einen Mehrfachantrag für 2022 gestellt haben, erhalten – auf Basis der beantragten beihilfefähigen Flächen und Großvieheinheiten – diesen Beitrag automatisch Ende des Jahres über die AMA ausgezahlt. Das sind in Vorarlberg circa 3.000 bäuerliche Betriebe, die wir so direkt unterstützen“, erläuterte Totschnig.

Vorarlbergs Landesrat Christian Gantner sieht Vorteile für die kleineren und mittleren Betriebe: „Für Vorarlberg stehen in der neuen Förderperiode von 2023 bis 2025 mehr Mittel zur Verfügung. Kleinere und mittlere Betriebe werden stärker profitieren. Insgesamt werden extensive Mutterkuhbetriebe, diversifizierte Ackerbau- und Sonderkulturbetriebe, Betriebe mit hohem Tierwohlstandard und hohen Alpungsraten zu den „Gewinnern“ zählen!