94 Millionen Euro für die Umsetzung weiterer Wasserprojekte

Traisenmündung beim Donaukraftwerk Altenwörth
Foto: BML / Alexander Haiden

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gibt grünes Licht für 94 Millionen Euro, um 1.105 Wasserprojekte umzusetzen, die in der Kommission Wasserwirtschaft behandelt wurden. In den Regionen lösen die Förderungen und Finanzierungen Investitionen in Höhe von 346 Millionen Euro aus und sichern rund 6.000 Arbeitsplätze.
 

verschiedene Abbildungen mit Text veranschaulichen die Zahlen der Investitionen in die Wasser-Infrastruktur.
Foto: BML

Unsere kostbarste Ressource ist Wasser, das für Mensch und Natur lebenswichtig ist. Investitionen in die Wasser-Infrastruktur dienen dem Umwelt- und Naturschutz und schafft zusätzlich Lebensqualität für den Menschen. Die Förderungen und Finanzierungen des Bundes leisten dafür einen unersetzbaren Beitrag. Somit kann die Bevölkerung mit hochqualitativem Trinkwasser versorgt, Abwässer fachgerecht entsorgt und vor Hochwasser geschützt werden. Weiters können unsere Gewässer renaturiert werden und werden wieder zu einem natürlichen Lebensraum.

Fortschreitender Klimawandel und zunehmende Bodenversiegelung belasten das Kanalsystem. Weiters sollen zukünftig auch die Anlagen der österreichischen Siedlungswirtschaft einen größeren Beitrag zur Treibhausgasreduktion leisten. Diesbezügliche Maßnahmen sollen künftig durch die „Förderungsrichtlinie für die kommunale Siedlungswasserwirtschaft“ gefördert werden.

verschiedene Abbildungen zeigen mit Text und Zahlen Investitionen in die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung auf.
Foto: BML

Trink- und Abwasserwirtschaft

Um den hohen Standard langfristig der österreichischen Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung zu erhalten investiert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus insgesamt 49 Millionen Euro in die Trinkwasserwirtschaft und Abwasserwirtschaft. Mit dieser Summe werden in Städten und Gemeinden 861 Projekte zur Instandhaltung und Sanierung der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung gefördert.

Wichtige Themen der Zukunft sind Maßnahmen gegen die zunehmende Bodenversiegelung und die Reduzierung des Treibhausgasausstoßes im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft. Maßnahmen die dafür Abhilfe schaffen, sollen künftig durch die „Förderungsrichtlinie für die kommunale Siedlungswasserwirtschaft“ gefördert werden.

Graphiken und Zahlen beschreiben Investitionen der Gewässerökologie
Foto: BML

Gewässerökologie

Seit Jahrhunderten nutzen Menschen die Flüsse sehr intensiv und greifen immer wieder in die Natur ein. Intakte Gewässer sind aber für uns alle von großer Bedeutung. Sie bieten nicht nur Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, sondern sind auch für den Menschen von großer Bedeutung

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus investiert 4,6 Millionen Euro in neue gewässerökologische Projekte. Durch diese Projekte können Rampen wieder für Fische passierbar gemacht und Flussläufe renaturiert werden.

Graphik und Zahlen beschreiben Investitionen in den Hochwasserschutz
Foto: BML

Hochwasserschutz

Um das Hochwasserrisiko zu entschärfen wird seit Jahrzehnten in den vorbeugenden Hochwasserschutz investiert. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus investiert 40,2 Millionen Euro um die Bevölkerung und deren Siedlungsraum und Wirtschaftsraum vor Hochwasser besser zu schützen. Mit dieser Investition können 219 Hochwasserschutzprojekte umgesetzt werden.

Die Regionen profitieren

Von den Förderungen profitieren alle Regionen Österreichs. Die Investitionen des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus sind folgendermaßen auf die Bundesländer verteilt:

Beschreibung in Form einer Graphik für das Trinkwasserprojekt der Stadt Innsbruck
Foto: BML
  • Burgenland: 4,0 Millionen Euro
  • Kärnten: 11,7 Millionen Euro
  • Niederösterreich: 25,9 Millionen Euro
  • Oberösterreich: 11,1 Millionen Euro
  • Salzburg: 4,9 Millionen Euro
  • Steiermark: 10,8 Millionen Euro
  • Tirol: 7,9 Millionen Euro
  • Vorarlberg: 13 Millionen Euro
  • Wien: 4,6  Millionen Euro