20 Forschungsprojekte im Bereich der Versorgungs- und Ernährungssicherheit eingereicht
 

Weizenfeld
Foto: BML / Alexander Haiden

Derzeit ist der Agrar- und Lebensmittelsektor mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Daher unterstützt das BML Projekte, die nachhaltige, resiliente und zukunftsfähige Lösungen und Strategien für die Versorgungs- und Ernährungssicherheit aufzeigen.

Wie bereits bei der Forschung zu Projekten im Bereich der Digitalisierung ist das Interesse der Forschungseinrichtungen groß. Insgesamt wurden 20 Projekte mit einem Volumen von 5,4 Millionen Euro eingereicht. Die eingereichten Projekte sind vielfältig. Mehrere Projekte widmen sich dem Themenbereich Tierwohl und sichere Lebensmittelproduktion. Andere Projekte beschäftigen sich mit Direktvermarktung, der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung oder der Beziehung zwischen Produzenten und Konsumenten. Auch weitere aktuelle Themen wie der Umgang mit Ressourcen wie Wasser und Holz werden thematisiert.

Die Projektanträge kommen von sieben verschiedenen Organisationen. Spitzenreiter bei den Einreichungen ist im Jahr 2022 die Veterinärmedizinische Universität Wien. Der Praxisbezug der Ressortforschung im BML zeigt sich auch in der Zusammensetzung der Projektkonsortien. Diese reichen von verarbeitenden Betrieben, über Bildungs- und Beratungsorganisationen bis zu Interessensvertretungen und weiteren Forschungseinrichtungen aus ganz Österreich.

Die eingereichten Projekte werden nun durch ressortinterne und externe GutachterInnen geprüft. Die Entscheidung über eine Beauftragung fällt ein regelmäßig tagendes ressortinternes Abstimmungsgremium. In diesem Gremium sind sämtliche Fachsektionen vertreten. Die ersten Projektstarts werden noch im Herbst 2022 erfolgen.

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