Oberösterreich: Wichtige Maßnahmen zum Schutz vor Naturgefahren im Bannwald Hallstatt

Bannwald Hallstatt
Foto: die.wildbach

Im Jahr 2022 wurden zahlreiche Maßnahmen zum Schutz des UNESCO-Weltkulturerbe-Ortes gesetzt. Per Vogelperspektive kann nun mitverfolgt werden, wie das Forsttechnische System der Wildbach- und Lawinenverbauung funktioniert.

Der Wald oberhalb der Marktgemeinde Hallstatt im Bundesland Oberösterreich hat eine besonders wichtige Aufgabe: Er schützt die Häuser, Siedlungen und Infrastrukturen vor Naturgefahren wie Steinschlag und Lawinen. Um den Schutzwald vital zu halten und auch an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen, sind permanente Eingriffe in den Waldbestand notwendig. Im Frühjahr und Sommer 2022 kam es zu einer verstärkten Entwicklung und Ausbreitung des Fichten-Borkenkäfers (Buchdrucker – Ips Typographus), schnelles Handeln war hier gefragt! Betroffene Bäume wurden rasch gefällt, zusätzlich wurde der Stamm entrindet, um so ein weiteres Einbohren und Brüten des Käfers zu verhindern.

Der Drohnenflug über das Projektgebiet zeigt weiter die sogenannte Steingrabenlawine. Auch hier musste rasch gehandelt werden! Stein- und Blockschlag bedrohte die bestehende Lawinenverbauung. Im Zuge der Projektierung dieses Lawinenschutzes wurde die darüberliegende Gefahr jedoch bereits erkannt, Steinschlagschutznetze konnten die tonnenschweren Gesteinsmassen vollständig aufhalten. Die Verbauung wurde gesichert, zusätzlich wurde eine neue Reihe an Steinschlagschutznetzen installiert.

Aktuelles aus dem Bannwald Hallstatt: Wichtige Maßnahmen zum Schutz vor Naturgefahren

Tauchen Sie ein ins Projektgebiet und erleben Sie, wie das Zusammenwirken von forstlichen mit technischen Maßnahmen den Schutz vor Naturgefahren nachhaltig erhöht!