IKSR mit neuer Präsidentin

Auf dem Foto ist die neue Präsidentin der IKSR, Frau Miriam Haritz, zu sehen
Foto: IKSR

Die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) hat seit 1. Jänner 2023 eine neue Präsidentin.
 

Neue Präsidentin ist Frau Dr. Miriam Haritz. Sie löst damit Veronica Manfredi (Europäische Union) ab und wird das Amt der Präsidentin bis Ende 2025 ausüben.

Deutschland hat zum Jahreswechsel die IKSR-Präsidentschaft von der EU übernommen und Miriam Haritz für das dreijährige Amt benannt.  Danach übernimmt Frankreich die Präsidentschaft der IKSR.

Dr. Miriam Haritz leitet die Unterabteilung „Wasserwirtschaft, Gewässerschutz, Bodenschutz“ im deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.

Die Juristin sieht die weitere Umsetzung des Programms „Rhein 2040“, insbesondere die Aktualisierung der Strategie für die Anpassung an den Klimawandel als eine Schwerpunktaufgabe ihrer Präsidentschaft.

Kurzinformation

In der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) kooperieren seit fast 70 Jahren die Schweiz, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Luxemburg und die Europäische Union, um die vielfältigen Nutzungen und den Schutz des Gewässers in Einklang zu bringen. Ihre Zusammenarbeit basiert auf einem völkerrechtlichen Übereinkommen. Für die Umsetzung europäischer Richtlinien wurde die grenzüberschreitende Kooperation auf die Staaten Österreich, Liechtenstein, Italien und die belgische Region Wallonien ausgeweitet.

Aktuelle Präsidentin (2023-2025) ist die Deutsche Dr. Miriam Haritz. Ihr und den Gremien der IKSR steht ein international besetztes Sekretariat mit Sitz in Koblenz (Deutschland) zur Seite.

Für ihre erfolgreiche Arbeit seit 1950 wurde die IKSR 2013 mit dem European RiverPrize und 2014 mit dem International Thiess RiverPrize ausgezeichnet.