Hochwasserschutzprojekt Isel

hochwasserfuehrende Isel
Foto: BBA Lienz/Hopfgartner

Die Isel soll im Stadtgebet von Lienz eingetieft und sicherer gemacht werden! Zusätzliche 94 Objekte können dadurch noch besser geschützt werden.
 

Im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes soll die Isel in der Stadt Lienz im schwer passierbaren Bereich knapp oberhalb der Mündung in die Drau und der Pfarrbrücke um bis zu 2,5 m eingetieft werden. Gleichzeitig sollen die bestehenden sanierungsbedürftigen Ufermauern durch eine Vorsatzmauer bzw. Vorschüttung wieder auf den Stand der Technik gebracht werden. Das Tragwerk des Iselstegs wird so angepasst, dass die beiden Mittelpfeiler entfallen und die Verklausungsgefahr im Stadtgebiet deutlich reduziert wird.

Durch den Abbruch des bisher bestehenden Kataraktes wird eine nicht passierbares Querbauwerk durchgängig gemacht, wobei auch der oberwasserseitige Anschluss der Eintiefungsstrecke durch eine fischpassierbare Rampe erfolgt. Die bestehende Geschiebemessstelle muss für die Herstellung der Eintiefung abgebrochen und flussaufwärts des derzeitigen Standortes unterhalb der Pfarrbrücke wiederhergestellt werden.

Die Gesamtkosten des Hochwasserschutzprojektes belaufen sich auf 9,900.000 Euro. Das Bundesministerium übernimmt 8,400.000 Euro. Noch 2023 soll mit der Umsetzung des Projektes begonnen werden.

Als flankierendes Zusatzprojekt zum Hochwasserschutz sollen durch die Stadtgemeinde Lienz Sitzstufen, die die Mauer im Bereich des Iselparks unterbrechen und die Zugänglichkeit zum Gewässer im Stadtgebiet herstellen, gebaut werden.