Land Kärnten und Österreichische Bundesforste sichern Seezugänge nachhaltig

Pressekonferenz anlaesslich der Vertragsunterzeichnung, Zukunft der Kaerntner Seen.
Foto: LPD Kärnten / Wolfgang Jannach

Zehn der wichtigsten Kärntner Seen bleiben auch in den nächsten zehn Jahren für Bevölkerung und Gäste zugänglich und für die Gemeinden nutzbar. Das sicherte Ende Jänner 2022 eine Vertragsunterzeichnung zwischen dem Land Kärnten und den Österreichischen Bundesforsten.

Verlängerung der Verträge um 10 Jahre

Der 2001 geschlossene Vertrag zwischen dem Land Kärnten mit den Österreichischen Bundesforsten wurde nunmehr um zehn Jahre verlängert. Bundesministerin und Eigentümervertreterin Elisabeth Köstinger, Landeshauptmann Peter Kaiser, Gemeindelandesrat Daniel Fellner, der für freie Seezugänge zuständige Landesrat Martin Gruber sowie Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien der Österreichischen Bundesforste strichen die Bedeutung dieses Aktes hervor. Die Nutzungsbedingungen für die Gemeinde haben sich nicht geändert und Flächen können nicht an Dritte übertragen werden. Neu dazugekommen sind Projektgruppen zur wissenschaftlich fundierten Weiterentwicklung und laufenden Qualitätsverbesserung der Seen. 

Kärntner Seen

Konkret geht es um den Wörthersee, Ossiacher See, Millstätter See, Weißensee, Brennsee, Afritzer See, Längsee, Pressegger See, Baßgeigensee und Falkertsee. Die Seen sind bedeutend für den Kärntner Tourismus und die Wirtschaft. Auch in der Pandemie hat sich Kärnten im Tourismussektor gut entwickelt. Das zeigt, wie wichtig die Nutzung von Lebensraum in Einklang mit der Ökologie ist. 

Nachhaltige Seenbewirtschaftung

Die Österreichischen Bundesforste sind der größte Waldbetreuer und mit 74 Seen auch der größte Seenbetreuer in Österreich. Die drei Säulen bei der nachhaltigen Betreuung sind Naturschutz, Mensch und Gesellschaft sowie Wirtschaft. Ziel ist es, intakte Seen frei zugänglich zu halten. Die Bundesforste stehen in Kärnten für 30.000 Quadratmeter an Seeuferflächen, an denen man diese zehn Seen genießen kann, und zusätzlich für lange Naturuferstrecken.

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