Initiative „Das isst Österreich“

In einer Pressekonferenz stellten Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Landesrat Josef Schwaiger und ORF Kochmoderatorin Silvia Schneider die Initiative „Das isst Österreich“ vor. Ziel ist, Konsumentinnen und Konsumenten auf die Vorzüge regionaler Qualitätslebensmittel aufmerksam zu machen.
Foto: BML / Paul Gruber

Der Trend zu regionalen Lebensmitteln nimmt stetig zu. Die Coronakrise hat zusätzlich verdeutlicht, wie wichtig die Lebensmittelversorgung im eigenen Land ist. Mit der Initiative "Das isst Österreich" soll das Bewusstsein für die Vielfalt regionaler Lebensmittel weiter geschärft und die Wertschätzung für die bäuerlichen Familienbetriebe gesteigert werden.

Die Bewusstseins-Initiative „Das isst Österreich“ soll auf die Bedeutung regionaler Lebensmittel aufmerksam machen. Von regionalen Lebensmitteln profitieren Konsumentinnen und Konsumenten ebenso wie bäuerliche Familienbetriebe aus der Region, die regionale Wirtschaft und die Umwelt.

Die positiven Effekte von regionalem Einkaufen

Regional einzukaufen bringt eine Reihe von Vorteilen:

  • Bäuerliche Familienbetriebe werden unterstützt
  • Die Wertschöpfung und Arbeitsplätze bleiben in der Region: Eine Studie der Johannes-Kepler-Universität hat gezeigt, dass der Kauf von 20 Prozent mehr regionalen Lebensmitteln 46.000 Arbeitsplätze sichert und 4,6 Milliarden Euro mehr regionale Wertschöpfung bringt.
  • Durch kürzere Transportwege wird die Umwelt geschont
  • Die Abhängigkeit von Importen wird reduziert

Die Initiative wurde vom Landwirtschaftsministerium, den Bundesländern, der Landwirtschaftskammer, der AMA-Marketing und dem Netzwerk Kulinarik ins Leben gerufen. Am 10. September 2020 wurde sie von Bundesministerin Elisabeth Köstinger gemeinsam mit Landesrat Josef Schwaiger und ORF-Moderatorin Silvia Schneider präsentiert. Die Initiative setzt auf staatlich anerkannte Gütesiegel wie das AMA-Gütesiegel, das AMA-Bio-Siegel und die AMA-Genuss-Regionen.

Herzstück der Initiative ist eine digitale GENUSS-Landkarte, auf der sich Konsumentinnen und Konsumenten ganz einfach über Direktvermarkung, Manufakturen, regionale Gastronomie sowie Genuss-Erlebnisse informieren können.