Totschnig bei Versorgungssicherheitstour in Kärnten

Gesprächsrunde mit Totschnog
Foto: BML / PA-Fotoservice/Fessl

Um mit Bäuerinnen und Bauern über aktuelle Herausforderungen und die Chancen der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2023 und andere wichtige Themen zu sprechen, tourt Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig im Rahmen einer „Versorgungssicherheitstour“ durch ganz Österreich. Am Donnerstag stand Kärnten am Programm.

„Ziel der Tour ist es auch, die vielfältigen Leistungen des heimischen Agrar- und Ernährungssektors darzustellen. Mit der ökosozialen österreichischen Agrarpolitik haben wir eine flächendeckende, multifunktionale und nachhaltig produzierende Landwirtschaft. Bei Grundnahrungsmitteln haben wir einen hohen Selbstversorgungsgrad. Das macht sich in Krisenzeiten bezahlt. Jedes Bundesland, jede einzelne Region und jeder einzelne Betrieb leisten hier einen wichtigen Beitrag“, betonte Totschnig in Klagenfurt.

Trotz der großen Herausforderungen und multipler Krisen wie Corona-Pandemie und Ukraine- Krieg versorgen uns die heimischen Bäuerinnen und Bauern verlässlich mit regionalen Lebensmitteln.

Damit die österreichische Landwirtschaft auch in Zukunft krisenfest und die Lebensmittelversorgung gewährleistet ist, ist Planungssicherheit entscheidend. Grundlage dieser Planungssicherheit ist die neue Gemeinsame Agrarpolitik ab 2023. Ein wesentliches Anliegen der Tour ist es auch, um über die GAP als Zukunftsprogramm für den ländlichen Raum zu informieren.

Totschnig: „Um unsere bäuerlichen Familienbetriebe bestmöglich zu unterstützen, haben wir als Bundesregierung umfassende Entlastungspakete geschnürt. Zusätzlich setzen wir zielgerichtete Unterstützungsmaßnahmen für die Landwirtschaft um“.

Bereit gestellt wurden 9 Millionen Euro für die Produktion von Obst und Gemüse in Glashäusern, die bereits Ende September ausgezahlt wurden. Im Dezember folgt die Auszahlung des 110 Millionen Euro Versorgungssicherungspakets. Rund 5,7 Millionen Euro davon gehen an circa 7.500 bäuerliche Betriebe in Salzburg. Außerdem wird gerade ein 120 Millionen Euro Stromkostenzuschuss für die landwirtschaftliche Produktion erarbeitet.

Totschnig: „Ziel der Tour ist es auch die vielfältigen Leistungen des heimischen Agrar- und Ernährungssektors darzustellen. Mit der ökosozialen österreichischen Agrarpolitik haben wir eine flächendeckende, multifunktionale und nachhaltig produzierende Landwirtschaft. Bei Grundnahrungsmitteln haben wir dank unserer Bauern einen hohen Selbstversorgungsgrad. Das macht sich in Krisenzeiten bezahlt.