Bundesbäuerinnentag 2022: Österreichische Bäuerinnen feiern 50-jähriges Bestehen

Bundesbäuerinnentag 2022
Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, Irene Neumann-Hartberger (Bundesbäuerin und Vorsitzende der ARGE Österreichische Bäuerinnen) und Landwirtschaftskammer Österreich-Präsident Josef Moosbrugger

Unter dem Motto "Gestalten wir Zukunft - JETZT!" fand am 26.04. im niederösterreichischen Vösendorf der Bundesbäuerinnentag 2022 mit 800 Teilnehmerinnen statt.
 

Bei diesem wurde auch das 50-Jahr-Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Österreichische Bäuerinnen gefeiert. Die ARGE setzt sich seit fünf Jahrzehnten dafür ein, dass Bäuerinnen gute Rahmenbedingungen zum Leben und Arbeiten vorfinden.

Bäuerinnen sind das unverzichtbare Rückgrat des ländlichen Raums: 

  • In Österreich gibt es mehr als 130.000 Bäuerinnen.
  • 31 % der landwirtschaftlichen Betriebe werden in Österreich von Frauen geführt. In Salzburg und Oberösterreich sind es sogar 40 %. Damit liegt Österreich im EU-Vergleich auf Platz 6.
  • 29 % der Betriebsleiterinnen sind unter 45 Jahre, 9 % unter 35.
  • Zusätzlich engagieren sich 2 von 3 Bäuerinnen neben Familie und Hof noch ehrenamtlich und tragen dadurch zum Erhalt von Traditionen und zum sozialen Leben am Land bei.

„Ein starker ländlicher Raum lebt von starken Frauen am Land. Unsere Bäuerinnen packen am Hof an und sind oft die Treiber von neuen Ideen in der Betriebsführung. Damit wir weiterhin Frauen für das Leben am Land und in der Landwirtschaft begeistern und damit auch die Versorgungssicherheit gewährleisten können, ist eine vorausschauende Frauen-, Agrar- und Regionalpolitik entscheidend. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört hier zu den Schlüsselfaktoren.“

Landwirtschaftsministerin Köstinger

Im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik stehen ab Umsetzung des österreichischen GAP-Strategieplanes jährlich 13 Millionen Euro aus den LE-Interventionen für soziale Investitionen zur Verfügung. Der Fokus wird dabei auf der Förderung von Investitionen im Bereich der Kinderbetreuung für unter Dreijährige liegen.