Verlustersatz für Schweinebauern und für Legehennen-Halter

Schweine
Foto: BML / Alexander Haiden

Zusätzlich zu oftmals ohnehin schwierigen Rahmenbedingungen hat die Corona-Krise die heimische Landwirtschaft, vor allem durch die Schließung der Gastronomie und Hotellerie, wirtschaftlich schwer getroffen. Zum Teil waren Umsatzeinbußen und Verluste einzelner Branchen existenzbedrohend. Daher wurde der bewährte Verlustersatz für Schweinebauern und Legehennen-Halter verlängert.

Für den Betrachtungszeitraum Dezember 2021 bis Februar 2022 begann die Auszahlung von 20 Millionen Euro. Mit dieser Maßnahme erhalten die betroffenen Betrieben zumindest einen Teil ihres Einkommensverlustes in diesem Zeitraum.

Indirekt betroffene Betriebe mit nachgewiesenen Verlusten von mehr als 30 Prozent in der Schweinehaltung in den Produktionskategorien Schweinemast und Zuchtsauenhaltung sowie für Legehennen in der Bodenhaltung erhalten insgesamt 20 Millionen Euro.

Davon stehen rund 19 Millionen Euro für 4.592 Antragsteller im Schweinehaltungsbereich und knapp 1 Million Euro für 282 Antragsteller in der Legehennenhaltung bereit.

„Mit zusätzlich ständig gestiegenen Futtermittelpreisen, die vor allem die Geflügelbranche stark betrifft, ergaben sich zum Teil massive Verluste und existenzbedrohende Umsatzeinbußen. Daher wurde der Verlustersatz für indirekt betroffene Betriebe verlängert“, betont Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig.

Berechnet wurden die Verluste für die einzelnen Sektoren. Ist dabei ein Verlust von mindestens 30 Prozent des Deckungsbeitrags gegeben, werden 70 Prozent des errechneten Verlustes als Zuschuss gewährt. Im Zuge dieser Kalkulationen zeigten sich entsprechende Verluste in den Sektoren Schweinehaltung und Legehennenhaltung für die Monate Dezember 2021 bis Februar 2022 für den Schweinebereich bzw. Jänner-Februar 2022 für den Legehennenbereich.