Verlustersatz für indirekt Betroffene in der Landwirtschaft

Weingärten
Foto: BML / Alexander Haiden

Landwirtschaftliche Betriebe, die relevante Teile ihrer Produktion in Gastronomie und Hotellerie liefern, kämpfen mit schweren Umsatzeinbußen. Der Verlustersatz ersetzt teilweise Einkommensverluste aufgrund corona-bedingter Einnahmeausfälle und federt die größten Einbußen ab. Es handelt sich dabei um einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Der Verlustersatz für indirekt Betroffene in der Landwirtschaft kommt jenen Sektoren zu Gute, die durch die Schließung der Gastronomie und Hotellerie besonders schwer getroffen wurden. 

Wer kann den Verlustersatz beantragen?

  • Antragsberechtigt werden – wie bisher – landwirtschaftliche Betriebszweige sein, die im Betrachtungszeitraum einen Rückgang von zumindest 30 Prozent des Deckungsbeitrags nachweisen können.

Berechnungsmodell auf Basis des Deckungsbeitrages

  • Rückgang von zumindest 30 Prozent des Deckungsbeitrags
  • Dieser wird für den Betriebszweig unter Heranziehung von Berechnungen der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen ermittelt und muss daher für den Betriebszweig pauschal berechenbar sein

Die Antragstellung wird wie bisher über die AMA erfolgen. Nähere Informationen werden zum ehestmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung gestellt.