Vorläufige Antragstellung EMFAF

Fischer mit Netz im Engelbrechtsteich
Fischer mit Zugnetz im Engelbrechtsteich Foto: Florian Kainz/Archiv Aqua

Für bestimmte Maßnahmen im Rahmen des EMFAF 2021-2027 besteht die Möglichkeit einer vorläufigen Antragstellung auf eigenes Risiko zur Sicherung eines Stichtags für die Kostenanerkennung.
 

Das österreichische EMFAF-Programm wurde am 20. Juli 2022 von der Europäischen Kommission (EK) genehmigt. Für die Antragstellung und die Förderfähigkeit von Ausgaben der Förderungswerberinnen beziehungsweise Förderungswerber ist neben einem genehmigten Programm auch eine Sonderrichtlinie des Landwirtschaftsministerium für den EMFAF 2021 – 2027 („EMFAF-SRL“) erforderlich. Die „reguläre“ Umsetzung des EMFAF-Programms kann somit erst nach Erlass der EMFAF-SRL im Herbst 2022 anlaufen.

In einigen Bundesländern bzw. Maßnahmen gibt es aufgrund begrenzter Budgetmittel im Vorgängerprogramm EMFF 2014 bis 2020 schon seit längerer Zeit einen Antragstopp und dementsprechend einen größeren bzw. dringenderen Bedarf hinsichtlich des Beginns der EMFAF-Umsetzung.

Um eine Verzögerung des Beginns von Vorhaben zu vermeiden, wurde den Förderungswerberinnen bzw. Förderungswerbern für bestimmte Maßnahmen im Rahmen des EMFAF-Programms 2021 – 2027 ab dem Sommer 2021 eine vorläufige Antragstellung ermöglicht, obwohl das Programm noch nicht von der EK genehmigt und auch noch keine Sonderrichtlinie erlassen wurde.

Mit der vorläufigen Antragstellung wird ausschließlich die Sicherung des Stichtags für die Kostenanerkennung für jene Förderungswerberinnen bzw. Förderungswerber bezweckt, die auf ihr eigenes finanzielles und wirtschaftliches Risiko das Vorhaben beginnen wollen. Die Einreichung eines vorläufigen Antrages zieht noch keinerlei Anspruch auf Förderungen nach sich.

Detaillierte Informationen können bei der jeweils zuständigen bewilligenden Stelle in Erfahrung gebracht werden (siehe nachstehende Liste). Diese sind auch Ansprechpartner für die Antragstellung selbst.

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